Warum umgibt sich eine Narzisst so oft mit Frauen?

Er umgibt sich gerne mit Frauen. Er ist ein Frauenversteher oder ein einsamer Wolf. Er gilt als Sonderling oder Superstar. Bald haben die Frauen das Gefühl ihren Seelenverwandten getroffen zu haben. Wenn er es darauf anlegt, ist er in der Lage seine Rolle als Freund, Partner und Lebensgefährte perfekt zu spielen. Wahr davon ist nichts. Er spielt der Frau den perfekten Typ Mann zu. Allerdings nur, wenn er langfristig für sich einen Nutzen daraus ziehen kann.

Sein Spiel mit den Frauen

Manche Frauen kann er mit seinem Verhalten perfekt blenden. Es dauert nicht lange und sie begeben sich in seine Hand. Bestätigung und Bewunderung zu erhalten sind sein Ziel. Durch perfektes Vortäuschen mit Worten, Taten und Handlungen erreicht er, was er braucht. Bewunderung, Bestätigung und Macht. Am liebsten rund um die Uhr. Vorher hat er schon durch Vortasten, Beobachtungen und Testen die Schwachstellen und Wünsche seiner Opfer sichergestellt. Diese Kenntnisse nutzt er aus, um zu erreichen, was er will.

Den Frauen erscheint es so, dass er von Ihnen nicht loskommt und sich brennend für sie interessiert. Selbst wenn er vergeben ist, und die Frau das auch genau weiß, ist er in der Lage dieses Gefühl zu erzeugen.

Kontrolle und Macht, nur das zählt

Tatsächlich ist es so, dass er wirklich nicht loskommen möchte. Auch wenn die Partnerschaft beendet ist und er schon lange eine neue Partnerin/ Opfer gefunden hat, lässt er nicht locker. Leider hat das aber nichts mit Liebe zu tun, sondern mit Macht. Auch nach Beendigung einer Beziehung will er nach Möglichkeit mit Kontrollverhalten seine Machtgehabe weiter ausleben. Von sich aus wird er eine Beziehung, egal welcher Art, nicht beenden.

Die Menschen in seinem Leben sind austauschbar

Alle Personen im Beziehungsleben des Partners, die willig sind und ihm weiter zur Verfügung zu stehen wollen, spielen eine große Rolle für ihn. Das Wort Rolle ist hier wörtlich gemeint. Im Grunde sind sie alle austauschbar. Nur das, was sie ihm liefern (Bewunderung, Interesse, Aufmerksamkeit) und zu seinem Leben beisteuern können, gibt den Ausschlag. Über diese Menschen identifiziert er sich.

Selbst wenn er die Beziehung zur Ex-Frau als schlecht, konfus und absolut deprimierend eingestuft, wird er diese nach Möglichkeit erhalten wollen. Über diese Person hat er Informationen und weiß sehr gut, wie er sich ihrer bedienen kann. Mit anders verteilten Rollen möchte er weiter auf die Ex-Partnerin einwirken. Es sei denn, die Ex-Frau setzt von sich aus Grenzen und beendet den Kontakt. Wenn sie ihm keine Grenzen aufzeigt, wird sie emotional keine Ruhe finden.

Ihre Meinung:
"Wir können nicht miteinander und wir können nicht ohne einander"
Richtig wäre der Satz:
"Ich (Frau) kann nicht ohne dich, deshalb können wir nicht ohne einander."
Hat er Ersatz - kann er das prima, will aber nicht.

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Die Folgen für die Ex und die Next

In diesem Sinne kann er beide gegeneinander ausspielen, denn die aktuelle Partnerin wird mit in dieses Spiel gezogen. Er richtet es so ein, dass beide Frauen Probleme wegen der Anwesenheit der anderen Frau haben. Die daraus entstehende Eifersucht nimmt er gerne in Kauf; ist ihm die Aufmerksamkeit auf beiden Seiten jetzt mehr als sicher.

Sollte die aktuelle Partnerin von alleine keine Eifersuchtsgefühle entwickeln wollen, wird er garantiert nachhelfen. Nach einiger Zeit weiß sie dann nur zu gut, was auf sie zukommt, falls sie sich gegen den Kontakt zur Ex-Frau auflehnt.
Viel zu spät wird sie feststellen, dass sie ihm mit ihrer Eifersucht ein Mittel in die Hand gegeben hat. Ein Fehlverhalten seiner aktuellen Partnerin endet nicht selten in Besuchen bei seiner Ex-Frau. Vernachlässigungen werden auf die gleiche Weise geahndet. Misstrauen und Vertrauensverlust machen sich breit.

Ist die aktuelle Partnerin dann endlich eifersüchtig genug, fühlt er sich ungemein bestätigt, was er ihr aber auch wieder vorwirft, um vom eigentlichen Thema abzulenken. Damit macht er sie klein und stellt sie als zänkisch und unausstehlich dar. So erreicht er, dass er die Schuld an den Eifersuchtsdramen, die er bewusst schürt, nicht zu verantworten hat. Das Opfer ist jetzt mit dem Problem allein und die Auseinandersetzungen innerhalb der Beziehung sind ihre Schuld.

Lösungen greifen nicht

Sollte seine Partnerin nun ebenfalls Kontakt zum Ex-Mann aufgebaut haben, beginnt das nächste Drama. Es werden vielleicht Vereinbarungen von beiden Seiten getroffen, die besagen, den Ex-Partnern aus dem Weg zu gehen.

Seiner Ex-Frau wird er dann kurzerhand erklären, dass er sich nicht mehr um sie oder die Kinder kümmern kann, weil seine aktuelle Partnerin damit nicht mehr zurechtkommt. Alles perfekt inszeniert und in Szene gesetzt. Das ist naturgemäß sehr demütigend, da sich die Ex jetzt im Freundeskreis mit dieser Tatsache rühmen wird.

Bald wird sich zudem noch herausstellen, dass er nicht gewillt ist, sich an seine eigenen Vereinbarungen zu halten und dass er diese nur ins Leben gerufen hat, um den weiteren Kontakt seiner Partnerin zu ihrem Ex zu unterbinden.
Beendet diese nämlich aus irgendeinem Grund die Beziehung zum Ex, sieht er sich selbst auch nicht mehr in der Pflicht, seine Vereinbarung aufrechtzuerhalten. Die Ex-Frau wundert sich wieder über das verstärkte Interesse und fühlt sich bestärkt.

Lügen und Gaslighting

Egal, welche Vereinbarung getroffen wurde, er findet immer gute Gründe, sich nicht nach den Absprachen zu richten und das abgesprochene Verhalten zu zeigen.
Sollte die aktuelle Partnerin das alles nicht mehr mitmachen wollen oder auf die Idee verfallen, sich nicht mehr um den Tanz mit der Ex-Frau zu kümmern, findet er andere Möglichkeiten, sie in Eifersuchtsdramen zu verwickeln.

Worte einer Betroffenen:

"Ich bemerkte dieses seltsame Verhalten, stellte meine Eifersucht auf meine Vorgängerin komplett ab und ließ ihn ab einem bestimmten Zeitpunkt einfach ins Leere laufen."
Er merkte den Unterschied gar nicht. Er griff mich weiter an, auch wenn ich positiv von seiner Ex-Frau sprach und warf mir vor, ich wäre im höchsten Grade eifersüchtig. Erst mehrere praktische Beispiele brachten ihn dann darauf, dass dies völliger Unsinn ist.

Ergebnis:

Er hat mit mir fast eine Woche lang nicht geredet. Weil ich kein eifersüchtiges Verhalten zeigte, würde ich ihn auch nachweislich nicht mehr lieben. Die Beziehung war aus diesem Grund nicht mehr tragbar für ihn.

Fazit:

Ich war gar nicht in der Lage etwas richtig zu machen.

Die Ex-Frau

Sie gerät ebenfalls in dieses Gefüge, wenn noch Kinder zu betreuen sind oder andere Berührungspunkte im Vordergrund stehen. Diese werden ebenso als Machtmittel eingesetzt, falls sie es wagt den Kontakt einstellen zu wollen. Kinder, Häuser, Wohnungen, Freunde, Arbeitsstellen sind für ihn Bindemittel und er klebt daran wie Kaugummi.

Auf diesem Weg sichert er sich den Zugang, den er benötigt - um seine aktuelle Partnerin in Schach zu halten und seine Ex-Partnerin ebenfalls unter Kontrolle zu bringen. Beiden Opfern bleibt eigentlich nichts anderes übrig, als gute Mine zum bösen Spiel zu machen. Entweder gehen sie jedem Streit aus dem Weg, oder verbiegen und verzetteln sich, damit er dieses Verhalten abstellt.

Auf der anderen Seite schmachtet seine Ex-Frau vielleicht noch wirklich der verlorenen Beziehung hinterher. Auch dem wird er kein Ende setzen. Durch Verteilung kleiner Schmeicheleinheiten und Bestätigungen gibt er unterschwellig zu verstehen, das ein Weiterführen der beendeten Beziehung, für ihn durchaus in Frage kommen würde.

Sollte sie darauf nicht wie vorgesehen reagieren, kann das zu Zorn führen, den Sie durch emotionale Verletzungen wieder ausbaden muss. Sie wird gekonnt ausgespielt und hat weiterhin ihre Rolle in seinem Leben zu erfüllen.

Nicht umsonst hält er sich alle Möglichkeit offen. Der Aggressor will nicht alleine sein. Sein Innerstes findet nicht die Interaktion mit sich selbst und damit die Bestätigung, die er so dringend benötigt.

Die Ex als Next

Will er dann wieder zurückkehren zur Ex, um sich erneut ihrer zu bedienen, stellt er einfach neue Regeln auf.

Er erklärt ihr, sich vergriffen zu haben und fordert sofortige Vergebung. Niemals darf diese Frau ihn darauf aufmerksam machen, was er sich geleistet hat, indem er fortgegangen ist. Er ist ja zurückgekehrt und wäre auch niemals gegangen, hätte sie nicht ..... wäre nicht das.... und wären da nicht die Kinder ...

Eine Frau, die ihn auf seine Fehler in der Vergangenheit hinweisen könnte, bringt auf Dauer für ihn nicht die richtige Einstellung mit. Das diese ihm auf Dauer nicht die gewünschte Bestätigung und Aufmerksamkeit geben kann, nimmt er für eine kurze Zeit in Kauf. Er braucht eine unversehrte Person, die ihm ihre Anerkennung bedingungslos zeigen wird.

So wird er bald tun, was er schon davor getan hat: Von einem sicheren emotionalen Hafen aus, wird er Ausschau nach einem neuen Opfer halten, falls sich seine aktuelle Beziehung oder seine Ex-Beziehung, als nicht tragfähig erweist.

Seine nächste Beziehung

Bemerkt er definitiv, das die bestehende Beziehung nicht funktioniert oder seine Partnerin ihm entgleitet und seinem Treiben ein Ende setzen wird, sorgt er vor. Falls er schon ein neues Opfer sichergestellt hat, wird er bereitwillig auf die Trennungsabsicht seiner aktuellen Partnerin eingehen, ansonsten spielt er das Spiel: "wir können doch nicht ohne einander, alles wird wieder gut".

Frauen in Not

Das Opfer ist in diesen Beziehungen vom emotionalen Standpunkt aus gesehen - die ewig Gebende. Die Ex-Frau ist und bleibt hilflos, da sie die Beziehung nur beenden kann, wenn es keine Kinder zu betreuen gibt und auch sonst keine Berührungspunkte existieren, die sie an ihn binden. Ansonsten bleibt sie verstrickt in einen Teil seines Lebens, der kein Ende finden wird. Sie kann nur versuchen sich emotional in Sicherheit zu bringen.

Die Next wird immer ein Leben im Schatten der Ex führen und wird so in Schach gehalten. Ihre Aufmerksamkeit ist ihm so gewiss und seine Kontrolle über beide Frauen kann er immer mehr ausleben. Hat er doch die Ex-Frau als Druckmittel immer zur Hand.

Gleichzeitig sucht er nach einem neuen Opfer, falls seine aktuelle Partnerin (Achtung Sarkasmus) aus irgendeinem Grund, das alles nicht mehr mitmachen möchte.

Hilflos müssen die betroffenen Frauen zusehen, das der Narzisst mit den Masken die er verwendet, Menschen gegeneinander ausgespielt, um einen Nutzen für sich zu erzielen. Das macht nicht nur die aktuelle Beziehung zunichte, sondern macht auch die betroffenen Personen krank, Kinder mit eingeschlossen.

Nach einer Trennung können sich die Betroffenen nur schwer erholen von den Angriffen und den Verdrehungen, denen sie ausgesetzt waren. Viele brauchen mehrere Jahre und therapeutische Hilfe bei der Verarbeitung der emotionalen Gewalt.

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Die Eifersucht auf die Next

Besonders macht der Gedanke zu schaffen, s die neue Frau im Leben des Partners nun alles bekommt, was sie sich selbst mit dem Partner vorgestellt hat. Sie macht sich Vorwürfe, dass es an ihr liegt, wenn ihre Träume nicht in Erfüllung gehen. Unterschwellig wurde ihr das immer wieder mitgeteilt und das greift jetzt.

Viele Frauen bleiben sogar bei ihrem Partner aus dem Grund, dieses Szenario niemals erleben zu müssen. Unbewusst ist ihnen vielleicht schon lange klar, das ihr "Partner" sich nach etwas anderem umsieht oder das sogar schon getan hat. Einer Frau das zu überlassen, was "frau" selbst gerne haben möchte, fällt schwer.

Das der eigene Partner sich in einer folgenden, nächsten Beziehung ganz anders verhält, als die Betroffene es selbst erlebt hat, ist für die Betroffene ein Schlag ins Gesicht.

Aber was passiert tatsächlich:

Der Aggressor stellt sich immer auf seine jeweilige Partnerin ein. Das wird vergessen. Honeymoon. Alles wieder auf Anfang, auch bei der Neuen. Er sucht auch bei ihr nach Schwächen. Was hat sie für Stärken? Diese liegen bei jeder Frau anders und da er sich vollständig an die neue Frau anpasst, ändert sich auch hier sein Verhalten. Der Aggressor scheint transformiert.

Da sich der Aggressor aber immer nur an der Partnerin orientiert und nicht an sich selbst, passt er sich nur an. Mehr nicht. Ein eigenes Selbst hat er nicht, er leiht sich bei der jeweiligen Partnerin. Das ergibt den perfekten Honeymoon, die perfekte Verschmelzung.

Die Exfrau stellt jetzt also fassungslos fest, dass der Partner, der nie Kinder wollte und sich niemals ein Haustier anschaffen wollte, dazu eine ganz andere Einstellung gewinnt. Mit einem Male möchte er der Tierliebhaber Nummer eins sein, oder will der beste Vater der ganzen Welt werden.

Abgesehen davon, das er das sowieso nicht kann, vergisst die Frau in Ihrem Kummer schnell, das er diese Strategie nur als Machtmittel einsetzt. Er wickelt die Next mit diesen vorgespielten Tatsachen (hüstel) ein oder nimmt an, dass es kein anderes Mittel gibt, diese neue Beziehung zu halten. Hat er sich dann in der Beziehung eingerichtet und ist die neue Frau nicht mehr in der Lage mit dem Kind, Haustier (was auch immer) die Flucht anzutreten, hat er ganze Arbeit geleistet und er zeigt sein wahres Gesicht.

Die Exfrau, die alleine zuhause sitzt und gerade ihren Partner aufgeben musste, sieht natürlich etwas anderes. Sie ist tief getroffen von dem Glück, das ihr da gerade entgegenstrahlt. Das nur Machtstreben und Berechnung am Werke sind, statt Vaterfreuden und Tierliebe, - sieht sie nicht. Das Kind bindet die Frau an ihn. Die Freude ist vielleicht nur vorgespielt und die dunklen Wolken sind längst schon zu sehen, werden von der Neuen aber nicht richtig zugeordnet.

Die Ex-Frau bezieht alles auf ihre Person und ist verletzt. Sie denkt, es hat an ihr gelegen. Sie verstrickt sich wieder neu in den Gedanken, dass sie etwas anders hätte machen müssen. Dass sie weniger eifersüchtig hätte seine sollen oder duldsamer.

Selbstvorwürfe helfen nicht

Und schon ist sie wieder dabei sich in ihren Gedanken zu verdrehen und zu verbiegen. Wenn sie sich selbst hier kein Ende setzt, verliert sie sich wieder am gleichen Punkt, aus dem heraus sie die Trennung so lange aufgeschoben hat. Diesmal nicht in die Tatsache, dass sich alles um den Aggressor drehen muss, sondern jetzt in die Tatsache, dass sie doch zu wenig eingebracht hat in die Beziehung. Das sich hätte mehr anstrengen müssen. Dass sie sich anders verhalten hätte müssen. Das ist natürlich völliger Unsinn. Die Next wird nach einiger Zeit das gleiche Gefühl haben.

In meinem Buch kannst ganz detailliert nachlesen, wie der Narzisst emotionale Gewalt einsetzt:

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Warnungen an die Next

Selbst wenn die Ex-Frau einsieht, dass das alles keinen Sinn ergibt und die Next warnen möchte, wird es nicht helfen. Alles hört sich sehr verdreht und unglaubwürdig an. Wer würde also die Wahrheiten über den neu gewonnenen Mann glauben wollen? Die Next?

Sorry, aber Ex-Frauen, die ihre Next warnen möchten, stehen auf verlorenem Posten. Längst hat der Aggressor dafür gesorgt, das die aktuelle oder geplante neue Partnerin - der Ex-Partnerin keinen Glauben schenken wird. Nach außen steht die Verbindung und wird gelebt. Und die Ex-Frau, die ihren Partner wieder zurücknehmen möchte, gibt es ja auch noch. Wem soll die Next glauben?

Im Gegenzug wird der aktuellen Partnerin sogar noch klar gemacht, das mit ihm alles in Ordnung sein muss, wenn sich seine Ex noch für ihn interessiert. Das sie mit diversen Mitteln dazu gebracht wurde, übersieht das Opfer.
In anderen Fällen wird die Ex als warnendes Beispiel genannt, damit die aktuelle Partnerin sich nicht die gleichen Dinge leistet. Kurz: Die Ex-Partnerin ist für alles zu gebrauchen. In allen Fällen ist sie für ihn eine Bereicherung, selbst im negativen Fall.

Gefühlswelt der Next

Die aktuelle Beziehung hat also wenig bis kein Interesse daran die Ex-Frau zu verstehen, da der Aggressor glaubhaft versichert hat, dass die Ex-Frau das Problem ist. Sie nimmt hin, was ihr augenscheinlich vorgeführt wird. Sollte sie bei der Exfrau nachfragen, wird sie vielleicht ehrliche Antworten finden, aber sicher ist das auch nicht.

Wenn die Ex tief verstrickt ist, wird sie ihre "gute" Beziehung mit ihrem Ex-Partner nicht gefährden will, wegen der gemeinsamen Kinder, schwingen noch diverse Ängste mit. Die Ex weiß zu welchem Verhalten ihr Expartner fähig ist. Die Next wird es noch herausfinden.

Alles dreht sich wie ein Karussell

So dreht sich alles im Kreis. Drehpunkt ist der übergriffige Partner. Macht und Kontrolle über die Gefühlswelt der Opfers liegen in seinem Ermessen, wenn alle Beteiligten brav mitspielen.

Viele Beziehungen werden erst gar nicht beendet, aus der Angst heraus, sich mit dem Thema "Next" auseinandersetzen zu müssen. Und jede "Ex" war vielleicht auch früher die "Next" und weiß genau, wovon die Rede ist.

Dem Aggressor ist das alles sehr bewusst. Er weiß um diese Tatsachen und die daraus resultierenden Eifersuchtsdramen. Leider weiß er aber auch, wie er die Befindlichkeiten der Frau nutzen kann, um die Partnerin verstärkt an sich zu binden. Unsicherheit macht abhängig.

Wer das alles ein Leben lang bewältigen will und in seinem Leben unterbringen möchte, tut sich mit Sicherheit keinen Gefallen. Das Leben ist kurz. Das sollte Frau bedenken.

Fazit

Und noch eines gibt es zu bedenken. "Er" braucht immer jemanden an seiner Seite, mit der er sein perfides Spiel und seine destruktive Seite ausleben kann. Gerade dafür eignen sich Ex-Beziehungen ganz hervorragend. Was allerdings nicht heißt, dass nicht auch der aktuellen Partnerin dieser Part einmal zufallen wird.

Das Karussell dreht sich und die nächste Frau, die nur den Sonnenschein sieht und nicht die dunklen Wolken, ist schon in Sicht. Die aktuelle Partnerin sitzt zuhause und sucht die Fehler bei sich selbst.

Die Königin verliert sich selbst und nur der König bleibt im Spiel.
Ist es das wert?

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