Frauenforum

für ein Leben ohne narzisstischen Missbrauch

Kommentare

Die emotionale Not des Opfers

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Kommentare (16)

Evelina
Die Verzweiflung, die eine Beziehung mit einem Narzissten auslöst, steigert sich beständig. Eine Art Gewaltspirale beginnt.

Je mehr ich dagegen halte, je mehr werde ich verletzt.
Je mehr ich aushalte, je mehr werde ich verletzt.

Liebe Grüße
Evelina
(1) - 03.10.2017
Sarah
Hallo,
kann ich nur bestätigen. War bei mir auch so. Zum Schluß hin konnte ich gar nichts mehr richtig machen. Ich fand es sehr traurig. Und habe mich noch nicht von allem erholen können.
Sehr gute Seite.
Danke!
(2) - 22.10.2017
Silvi
Hallo Ihr Lieben. Mein Name ist Silvi und ich bin 53 Jahre. Vieles, was hier geschrieben steht, trifft auch auf mich zu. Ich bin gerade dabei, mich zu trennen. Aber, wie Ihr ja selbst erlebt, kämpft man und findet irgendwie da nicht raus. Manchmal habe ich schon das Gefühl, ich drehe gleich durch. Liebe Rosalie, auch ich habe bemerkt, daß er seine Mutter in den Himmel hebt, sein Vater wurde von Beiden (Mutter und Sohn) ständig runter gemacht und beleidigt. Er tat mir oft sehr leid. Egal, wie seine Eltern miteinander umgehen...in meinem Beisein finde ich so etwas erniedrigend und peinlich.
Habe ich für den Vater Partei ergriffen, konnte ich mir später immer etwas von IHM anhören. Wir sind ca 3 Jahre zusammen, führen eine Fernbeziehung und ich stellte von Anfang an fest, daß sich irgend etwas nicht gut anfühlte. Ich konnte es aber nicht definieren, außer, daß ich von ihm ständig und immer wieder gemaßregelt wurde. Für mich Banalitäten, die mich sogar manchmal zum schmunzeln verführten, aber je länger wir zusammen waren, um so intensiver setzte er mich unter Druck. Wehrte ich mich, wurde ich mit Ignoranz und Liebesentzug gestraft. Ich verstand so oft die Welt nicht mehr.

Erst in den letzten Wochen habe ich durch meine verzweifelte Suche nach Erklärungen im Netz, die Vermutung, daß er ein Narzisst ist. Habe mich mindestens 4 mal getrennt und jedes mal holte er mich zurück. Danach ging es einigermaßen kurze Zeit und plötzlich aus heiterem Himmel gabs wieder Streit, den ich nicht verstand. Das größte Problem in unserer Beziehung ist seine Einstellung zu Frauen. Er flirtet wie ein Weltmeister, es stört ihn überhaupt nicht, wenn ich daneben sitze. Wenn ich ihn darauf anspreche und ihm sage, daß es respektlos mir gegenüber ist, lacht er und sagt ich reime mir da irgendwas zusammen. Selbst vor den Partnern dieser Frauen hat er keinen Skrupel. Fast wäre er mal von einem der Ehemänner angegriffen worden. Selbst daraufhin empfand er es überzogen reagiert...natürlich von allen anderen. In seinem Handy gibt es mehr Frauenkontakte, als Männer, er verschickt Küsse zu seinen Ex und erzählt mir, daß er sich mal mit dieser oder jener getroffen hat in der Woche, als ich nicht da war. Nichts ist gegen Geburtstagsgrüße etc.einzuwenden, aber das ging mir irgendwie gegen den Strich.
Ich könnte hier stundenlange Episoden aufzählen, ich habe sie ihm verziehen, aber vergessen kann ich das nicht. So ist noch nie mit mir jemand umgegangen. In seinen Hosentaschen trägt er Viagratabletten mit sich herum. Da war mein Vertrauen weg. Hätte er von einem Kumpel geschenkt bekommen. Na klar...für was?????, für wen???? Mein Ehemann ist vor 4 Jahren an Krebs verstorben. Habe lange daran geknabbert. Als ich IHN kennenlernte, hatte ich das Gefühl wieder am Leben zu sein. Leider nur kurze Zeit, denn das was folgte, ist für mich nicht zu verstehen. Ich schäme mich schon dafür, was ich mir in dieser kurzen Zeit mit ihm, alles bieten lassen mußte. Im Augenblick gehe ich auf Distanz, ich glaube, er hat damit gar kein Problem. Selbst meinen Geburtstag vergaß er, erst als mich Freunde anriefen, bekam er es mit und zettelte einen Streit an....warum ich ihn nicht erinnert hätte und ich wüßte doch, daß er sich solche Banalitäten nicht merken könnte. Läuft aber den ganzen Tag mit seinem Handy rum und hat jeden Tag eine Erinnerung drauf, wen er von seinen Exfrauen gratulieren muß. Nur ich spiele keine Rolle. Ich habe es so satt. LG, Silvi
(3) - 11.11.2017
Heinz
Sehr guter Text, hautnah beschrieben. Aber dieses Thema betrifft auch Männer. Frauen können auch sehr narzistisch sein.
(4) - 14.11.2017
Ilona
Ich möchte mich herzlich für den Beitrag und die Kommentare bedanken , ich sitze gerade mit Tränen in den Augen hier 😢 Ich habe in meiner Ehe genau DAS erlebt , ohne dafür einen Namen zu haben . Endlich weiß ich , dass ich nichts falsch gemacht habe (außer mich zu verbiegen ). Mein exmann war schon einmal verheiratet vor mir und diese Frau hat genau das gleiche erlebt ! Dieser Mann ist ein ganz böser Mensch ! Zum Anfang hat er uns die Sterne vom Himmel geholt und ich habe beim Kennenlernen gedacht : Wow! Was für ein toller Mann ! Nach und nach schon sich sein wahres Gesicht vor und er machte mir das Leben zur Hölle :( er quälte unseren Welpen , er war bösartig mir gegenüber während der Schwangerschaft mit unserem gemeinsamen Kind , er war aggressiv meinen Kindern aus erster Ehe gegenüber . Seine Unzufriedenheit artete dann in Schläge mir gegenüber aus , und selbst da habe ich mir die Schuld gegeben . Ich bin seit zwei Jahren aus dieser Ehe raus, seit Juni geschieden und froh darüber ! Seine neue Partnerin , die er seit der Trennung wieder hat , würde ich sehr gern warnen ... aber sie wird es nicht für möglich halten (oder sie durchlebt gerade auch eine emotionale Hölle ).

Liebe Grüße und wehrt euch !!

Ilona
(5) - 15.11.2017
Marie
Mir ging es sehr ähnlich. Zwei Jahre habe ich ausgehalten. Ich habe mich in der Beziehung oft gefragt ,was hier nicht stimmt. Eine Freundin hat mich drauf gebracht.Ich habe alles gelesen, alles, was es nur gibt. Danke für diese Seiten.
(6) - 20.12.2017
Gugu
Seit Wochen lese ich Alles über Narzisstische Persönlichkeitsstoerung. Ich bin voellig am Ende. Emotional verzweifelt , aber auch körperlich krank. Gewarnt haben mich meine KINDER, Schwester und Freundin. Ich wollte und konnte es nicht glauben. Jetzt begreife ich Nach und Nach. Viele der gelesenen Kommentare ähneln meinem erlebten. Ich muss ja noch froh sein, dass es nur knapp 3Jahre waren. Dachte, das ist er, der Mann mit dem ich alt werden möchte. Nahm in der Honeymoonphase seine Manipulation kaum war. Ich wurde krank, Panikattaken und Depressionen. Verlor meine Arbeit. Er redete irgendwann Alles schlecht. Ich brach Kontakte ab. Meine Freundin machte er schlecht, obwohl er sie nicht kannte. Sie wollte ihn nicht kennenlernen, weil sie mehr von Anderen erfuhr ueber ihn. Ich wollte es nicht glauben. Mir gegenüber gab er sich anfangs wie ein,, Mauerblümchen ". Irgendwann flirte er ungeniert mit Frauen, die neben mir saßen. Mir warf er völlig grundlos Untreue vor. Alles Spinnerei und aus der Luft gegriffen. Er installierte Abhörtechnik in meiner Wohnung, stalkte mich beim Einkauf. Erfand Personen mit denen ich angeblich fremd ginge. Anfangs lachte ich noch darüber. Aber er schaute ganz verändert stur und kalt, wenn er mir DAS vorwarf. Später war ich geschockt. Sollte gestehen. Dann waere alles gut. Er würde es mir verzeihen. Denn ich sei ja krank. Wuesste nicht mehr was ich tue in meiner Geldnot. Ich haette eine dissoziative Persönlichkeitsstoerung. Für ihn war Alles klar. Ich litt so sehr darunter. Zerbrach mir den Kopf. Könnte nicht mehr schlafen, nicht essen und dachte an Suizid. Dann gab er sich wieder total charmant und hilfsbereit und liebevoll. Ich hatte das Gefühl, er wollte, dass ich die Beziehung beende. Tat ich dann auch einige Male. Aber er tauchte immer wieder auf. Viele Ungereimtheiten beschäftigten mich dann doch immer häufiger. Bis er vor ca 6Wochen, fast wie ein kleines Kind, vor Freude mit der Wahrheit herausplatzte. Er hat eine Neue! Die Geschehnisse haben sich ueberschlagen. Die Frau fürs Leben. 22 Jahre juenger als er. Steht mit beiden Beinen fest im Leben, Chefin einer Zeitung. Hübsch wie ein Model! Verheiratet, zerruettete Ehe. Hoffentlich lässt sie sich bald scheiden. So sprach er am Anfang mit mir auch. Er denke an uns für Immer. Usw. Usw.
Ein halbes Jahr so ein Psychoterror!Aufs Uebelste. Ich kann nicht schreiben was er sich noch Alles so einfallen ließ. Peinliche Dinge. Mir unbegreiflich. Ein eigentlich sehr intelligenter, hochgebildeter Mann. Auch beruflich. Ich lobte ihn wahrscheinlich zu wenig. Ich erkannte zu spät, wie er stets bewundert werden wollte. Nun hoffe ich, mich erholen zu können. Werde bei Null beginnen. Wünsche Allen viel Kraft, in ähnlichen Lebenslagen.
(7) - 24.12.2017
Tina
Ich habe mich getrennt. Ich... Aber er ist da anderer Meinung. Er lässt mich (uns) einfach nicht in Frieden. Meine kleine Tochter hat schon so viel miterleben müssen. Eigentlich alles... Ich habe schon vieles verarbeiten können oder verdrängt??!! Bin gesundheitlich Seht angeschlagen. Seit Wochen verfolgen mich schreckliche Albträume in denen ich alles durchleben. Frage mich wann er endlich aufgibt. Manchmal habe ich angst er könnte mir was antun weil ich ihn blocke u ignoriere. Es gibt irgendwie kein Ausweg für Ruhe. Ich möchte auch nicht ins Frauenhaus,das wird meine Seele noch mehr Schwächen... Mein soziales Umfeld ist völlig zerstört....!!!!! Brauch für jeden neuen Tag viel Kraft um überhaupt aufzustehen u den Alltag zu beginnen
(8) - 14.02.2018
Maria
Tja, Mädels! Auch ich war mit so einem Mann in zweiter Ehe fast 7 Jahre verheiratet und musste 2 Tage vor Heiligabend mit 2 kleinen Kindern übers Frauenhaus fliehen, weil Er mich wegen Geld mit einem Kopfkissen ersticken wollte! Ich weiß bis heute nicht, woher ich die Kraft hatte, mich aus dieser Situation zu befreien, aber Ich musste, dass ich nun mit meinen Kindern fliehen muss, ansonsten überlebe ich die Feiertage nicht mehr! Im Nachhinein weiss ich heute, daß ich damals den Fehler gemacht habe und *nicht* die Polizei informiert habe. Doch nun ist der Spuk vorbei, Er ist wieder verheiratet und hat somit sein neues "Opfer". Ich danke dem lieben Hergott, dass Er mir die Stärke und den Mut zu dieser Flucht gegeben hat. Ja es waren harten Zeit danach, wegen den Kindern, aber wir haben geschafft. Ich habe heute jeglichen Kontakt zu diesen bösartigen Menschen abgebrochen. Aber die Kinder leiden nun unter seiner Fuchtel, da Sie mittlerweile erwachsen sind, jedoch noch finanziell von Ihm abhängig sind! Liebe Grüße PRAI
(9) - 16.02.2018
Adele
Erlebe grad den Horror den ihr hier beschreibt.
34 Jahre verheiratet, tolle Kinder genug Geld - und alles nichts mehr wert.
Affären gab es zuhauf, dachte immer ich muss mich einfach mehr anstrengen. Mehr für ihn tun, mehr Sex, mehr Anbetung mehr mehr mehr.
Ich kann aber nicht mehr.

Trotzdem ist die Trennung schwer, ich fühle mich so verantwortlich.
Soll seine derzeitige Affäre ihn doch trösten, trotzdem ertappe ich mich dauernd dabei dass ich darüber nachdenke wie ich IHM helfen kann - statt endlich an mich selbst zu denken.

Ich weiß dass er mich manipuliert und lass es doch zu.
Die Falle schnappt immer wieder zu.
(10) - 27.02.2018
Rote Zora
Wie sich die Geschichten doch gleichen.....:-(
10 Jahre im "klassischen On/Off-Modus", seit 1 1/2 Jahren keinerlei Kontakt mehr, aber trotz allem ist er täglich mein Begleiter....in meinem Kopf, in meinem Herz, in meiner Seele.....was ein Irrsinn.
Ständig ploppen die Erinnerungen auf, wie Seifenblasen. Bildhaft, glasklar, als wärs gestern gewesen.

Seit einer Weile soll er jetzt eine neue Partnerin haben. Und auch mich beschleicht bisweilen der Gedanke, ob ich sie mal "vorwarnen" sollte. Ich habe Jahre gebraucht (und verloren), bis ich überhaupt erstmal die ersten Informationen über Narzissmus entdeckt habe.

Daß es gewalttätige Männer gibt, die ihre Frauen schlagen und vergewaltigen, gehört leider quasi zur Allgemeinbildung. Aber daß es Männer gibt, die ihre Partnerin seelisch quälen, malträtieren und systematisch fertig machen....das wußte ich vor dieser Beziehung nicht. Was war ich unbedarft....

Aber dazu denke ich mir auch oft, daß ich im Leben eigentlich viel Glück gehabt habe: ich habe bis dato ansonsten im Großen und Ganzen nur tolle Kerle kennengelernt :-)
Klar, auch mit Macken und Kanten....aber nicht solche destruktiven Menschen....außer diesem einen :-( ......und ausgerechnet mit ihm wollte ich alt werden.


All die zerplatzten Lebensträume: Was eigenes aufbauen, privat...so mit altem Bauernhaus, und beruflich in dem Beruf, für den ich früher förmlich gebrannt habe. Auch davon ist (momentan) nichts mehr übrig.

Die Depressionen haben sich über alles wie ein Schatten drübergelegt. Ich schaff meine Arbeit kaum noch, selbst lapidarster Alltagskram ist oft ein schier unüberwindbarer Berg. Es kotzt mich an. Ich kotz mich selber an!!!!


Und ich kann mit (fast) niemandem darüber sprechen. Weil kein "normaler" Mensch versteht, warum man 1.überhaupt so lange mit solch einem Menschen zusammen geblieben ist. 2.Warum man eben nicht unbedingt heilfroh ist, solch einen Menschen los zu sein. 3.Warum man auch noch täglich über diese Scheiße und Lebenskatastrophe nachdenkt.
Eine erst relativ neue Bekannte in meinem Leben versteht mich hingegen blind....sie ist seit vielen Jahren mit einem Borderliner verheiratet.....
Manchmal erzählen wir uns gegenseitig, was wir mit unseren Männern so erlebt haben und wir stellen immer wieder fest, wie sehr sich die Geschehnisse und Abläufe ähneln.

Übelste Demütigungen, Beleidigungen, Erniedrigungen, auch körperliche Attacken. Anschreien, drohen, verhöhnen & verspotten....das ganze miese Repertoire.

Da mein Ex und ich beide im selben Beruf mit jeweils der eigenen Firma selbständig sind (als One-Man/Woman-Show), nutzte er auch hier meine Zuneigung, Liebe und Hilfsbereitschaft grenzenlos aus.....und ich habe mich ausnutzen lassen....immer wieder. Er bat mich immer wieder um Hilfe bei der Arbeit, ich half ihm. Es sollten meine Stunden gegen seine Stunden gerechnet werden - eben gegenseitige!!! Hilfe. Wenn ich dann Hilfe brauchte, ließ er mich vor die Wand laufen ("Mußt du selber zusehen, wie du mit deiner Scheiße klarkommst. Kannst Dir ja nen Leiharbeiter nehmen.") Und ich "hatte nix in der Hand" - wer läßt sich auch schon nen Stundenzettel vom eigenen Freund unterschreiben?

Als ich in der letzten On-Phase daraufhin vorschlug, daß wir diesmal doch die geplanten Arbeitsstunden mal aufschreiben könnten, ist er völligst ausgerastet und hat rumgeschrien. Und ich? Ich hab geschwiegen....aus Angst, daß die Eskalationen sonst noch schlimmer werden....und hab brav wieder für ihn gearbeitet. Und am Ende? Stand ein riesiger Wutanfall von ihm, weil ich mir erlaubt hatte danach zu fragen, wann wir denn dann gemeinsam mit meiner Arbeit beginnen würden. Und so hab ich bis zum bitteren Schluß für ihn kostenlos gearbeitet. Und das Ganze, obwohl er wußte, daß es mir finanziell nicht gut geht. Es interessierte ihn nicht!

Im Januar hab ich die Reißleine gezogen und bin zu einem Notfalltherapeuten gegangen. Mit viel Glück bin ich sogar bei einem zweiten Therapeuten zur dauerhaften Therapie untergekommen. Seine Diagnose: Dysthymie, eine Depressionsform, die sich über Jahre hinzieht. Schwächer ausgeprägt als die klassische Depression, dafür durchzogen mit immer wiederkehrenden schweren Einbrüchen.

Ich hätte nie geglaubt, daß mal ein einziger Mensch in der Lage ist, mein Leben komplett von der Bahn zu holen. Wer mir das geweissagt hätte...ich hätte ihn ausgelacht :-(

Es ist einfach nur bitter. Zumal ich auch merke, wie sehr mich diese Jahre verändert haben. Mein Optimismus ist weg, die Unbefangenheit anderen Menschen gegenüber hat schwer Schlagseite bekommen, der Enthusiasmus für meinen Beruf ist statt einem Feuer nur noch ein abgefackeltes Kohlehäufchen, was noch bischen vor sich hinkokelt.
Ich weiß nicht mehr, wohin mit mir. In manchen Momenten habe ich das massive, ganz körperliche Gefühl, aus meiner Haut, aus meinem Körper aussteigen zu wollen....einfach völlig den Faden im Leben verloren....

Nur ab und zu tauchen die Gedanken auf, daß ich es wieder packe, wieder auf die Füße komme - beruflich wie privat. Da kommen so kurze Momente, wo sich mein ursprünglicher, renitenter Kampfgeist zurückmeldet. Aber es ist nicht wirklich greifbar und verschwindet schnell wieder unter der mutlosen Alltagsgrau-Decke....aber viellicht ändert sich das auch wieder. Hoffentlich :-)))
(11) - 20.03.2018
Sandy
Ich lese eure Erfahrungen und frage mich selbst, ob und wie man diesen Schatten wieder los wird. Ich musste den Kontakt abbrechen, sonst wär ich aus dem Fenster gesprungen. Nach der Trennung hatte ich ein Jahr lang Angstzustände, dass er plötzlich- wie so oft- vor meiner Tür steht. Ich bekam nach ,,meiner" Trennung Emails von seiner Freundin, mit der er parallel eine ,,Beziehung" führte (5 Jahre) und die ein Kind von ihm abtrieb.

Jetzt ist alles zwei Jahre her und ich kapiere nicht, dass es Menschen gibt, die anderen ohne jede Emphatie so etwas antun können.
Ich bin seelisch von diesem Menschen so gequält und manipuliert worden, dass ich am Ende dachte, es gibt mich nicht. Dann habe ich begonnen, von aussen zu betrachten, was er da genau macht: Und ich habe gesehen, dass jede Verletzung, die er mir zufügte, ihn selbst ,,stärker" machte. Es machte ihm Spaß...Ein Vampir, der das Leben eines anderen aufsaugt, weil er selber keins hat - Irgendwann morgens stand ich im Badezimmer und dachte: Nein. Ich will künftig IN DER LIEBE LEBEN und nicht in diesem Wahnsinn.


Heute begegnen mir im Alltag und im Beruf immer noch Menschen, die so ticken, aber ich habe gelernt, mich AUF KEINEN FALL emotional auf diese einzulassen und meiner Intuition zu trauen.

Ich habe heute einen lieben Mann an meiner Seite, der das genaue Gegenteil ist. Er unterstützt mich beruflich, er gibt mir die Freiheit Allein sein zu wollen, wenn ich das brauche, er kocht für mich und wenn wir streiten, können wir auch wieder lachen. Wenn wir zusammen reisen, haben wir beide meistens auf dasselbe Lust, null Diskussionen. Ich glaube heute, dass ich mir selbst die Möglichkeit gegeben habe, überhaupt so einen Mann kennenzulernen. Es ist ein Geschenk und ich werde es aufmerksam bewahren.
(12) - 29.04.2018
Raffaela
Ich bin seit 18 Jahren mit meinem Mann zusammen, davon 16 verheiratet. Mir kommt vieles sehr bekannt vor (die ständige Gehirnwäsche, seine schlechte Meinung über meine Persönlichkeit, das runtermachen, mir ein schlechtes Gewissen machen, die Schuld immer bei mir sehen....), einiges aber auch gar nicht..... (er ist nicht eifersüchtig und flirtet auch nicht mit anderen Frauen). Vielleicht hat er einfach nur "narzisstische Züge", die Definition ist hier ja schwierig. Ich habe im letzten Jahr sehr vieles über unsere Konstellation verstanden, habe viel gelesen und habe gerade ein Coaching, in dem es um "Persönlichkeit stärken" geht. Emotional bin ich völlig raus. Ich werde mich bald trennen, habe aber das Gefühl, ich brauche den richtigen Zeitpunkt und ein größeres finanzielles Polster. Wir haben zwei Kinder, ich habe Angst, dass er mich damit immer "in der Hand haben" wird, ich kann den Kontakt nicht abbrechen.
(13) - 10.06.2019
Su
hallo, alles als kind genau so erlebt von meiner mutter projektion, ignorieren, du bist schuld, dass ich dachte ich sei ein falscher mensch. Mein papa hat bis zum schluss ans gute im mensch geglaubt, bis er sich vor 3 jahren erhängt hat. Ist natürlich nicht ihre schuld, dann brauch sie auch nicht mehr kochen, erste aussage nach dem selbstmord. Sie ist eine psychopathin und hat mit ihrer egozentrik unser aller leben zerstört. Ich, heute 54, weiss das alles erst viel zu spät und konnte die missbrauchssituation oft auch nicht richtig erkennen. Heut erkenne ich das giftige verhalten von ihr ganz genau, aber leider zu spät. papa hätte ich gern gerrettet vor diesem raubtier unter den menschen. Er hat halt ans gute im mensch geglaubt, wo es nichts gutes gibt - nur wut, aggression, neid und hass.
(14) - 20.09.2019
Aylin
Meine Lieben,

fühlt euch fest umarmt..Ich habe in meinen jungen Jahren (21Jahre) leider von einem 7 Jahren älteren Mann ,der leider auch mein erster Freund war, eine nahezu höchstform des Narzissmus erfahren. Er hat mich durch den narzisstischen Zyklus geschliffen, sodass ich am Ende mich nur an Gott wenden konnte. Ich hatte weder noch seelische noch die körperliche Kraft um mich als ein Teil des Lebens zu bezeichnen. Ich lag wirklich auf dem Boden und flehte weinend Gott oder irgendjemanden der mich erhören konnte an, mich aus dieser Situation zu befreien, ich sah wirklich keinen Ausweg mehr ...wie bereits in einem anderen Kommentar erwähnt wurde, der Gedanke "aus der Fenster zu springen" war sehr, sehr nah.

Ich verlor innerhalb eines Jahres meine halbe Familie und den Narzissten mit, da er "keine Nerven für sowas hat und mit seinen eigenen Problemen beschäftigt" ist. Es kam alles auf einmal und es fühlte sich an, als wäre ich gestorben. Gesundheitlich war ich nur noch ein Berg voller vereinzelten kleineren Erkrankungen, die es in sich hatten. Ich hatte wirklich keine Kraft mehr und ich sperrte mich nur noch ein und wollte nichts mehr hören, nichts mehr sehen. Gute 2 Wochen bin ich nicht aus der Wohnung. Danach waren es nur noch 2-3 Tage pro Woche in der ich mich einsperrte und den ganzen Tag schlief ( damals hatte ich noch studiert).

Als mir bewusst wurde, dass die anderen Familienmitglieder mit der Trauer zu kämpfen haben, meine so geliebten Eltern in ein schwarzes Loch gefallen sind und es sich auf ihre Gesundheit auswirkte...blieb mir nur eines übrig. Zu versuchen mich aus dieser Depression zu befreien..denn das war ich nicht und das bin ich nicht. Wie kann ich anderem helfen, wenn ich mir selbst nicht helfen kann?

Die Konfrontation, die Wissensaneignung und die Realisation waren alles andere als einfach. Es kostete so viel von mir, aber ihr Lieben uns bleibt ja kein anderer Ausweg.

Ich habe meine Stimme wiedergefunden. Ich habe gelernt Menschen zu verzeihen, mir und ihm zu verzeihen -auf Distanz.
Ich bin auf einem guten Weg der Heilung und sehe mich wieder als Mitglied des Lebens/Gesellschaft...
Heeey ! Ich war das erste mal mit 26 Jahren in der Therme:D und Abends um 22 Uhr im Kino! Früher undenkbar. Ich war nicht eingesperrt, aber ich war eingesperrt.

Liebe Frauen und Männer,
ihr seid so stark.
Ich bin mir so sicher, dass ihr eure Selbstliebe in euch erkennen und erwecken oder stärken könnt. Ich wünsche euch tiefe Heilung. Viel Licht und Liebe. Ich habe schon einige unschöne Sachen erfahren aber es geht immer schlimmer und eure Umstände sind nochmal andere. Dennoch gilt auch hier...liebt euch, verzeiht euch und stärkt euch. Miteinander und Füreinander. Fühlt euch herzlichst umarmt.

Beim Narzissmus handelt es sich um eine Krankheit und die Täter machen einen krank. Sie bleiben vielleicht sogar ihr lebenlang krank..

Wir aber sind unsere eigene Medizin, wenn wir wirklich wollen, können wir.

Liebste Grüße! Viel viel Heilung für das Jahr 2020.
(15) - 28.12.2019
EMMA
Ja wie sich die Geschichten doch gleichen und ähneln....
Auch ich10 Jahre im "klassischen On/Off-Modus", und im Moment dabei diese krankmachende Beziehung zu beenden. Trotzdem bestimmt das Ganze täglich meine Gedanken und Gefühle.
Ständig gehen mir Situationen durch den Kopf was hätte ich anders und besser machen können bzw. wäre ich ihm doch nur nicht begegnet.
Als ich ihn vor 10 Jahren getroffen habe, eigentlich wiedergetroffen (sind zusammen zur Schule gegangen) habe ich mich gerade nach 28 Jahren scheiden lassen. Mein Ex drohte mir am Ende als Bestrafung mich umzubringen weil ich ihm „ die finanz. Hängematte“ durchgeschnitten habe da ich Hauptverdienerin war. So hat es die Richterin am Ende beschrieben, aber das ist ein andere Geschichte.

Genau in der Situation ist mein heutiger Mann in mein Leben getreten.

Er alleinerziehend mit zwei Kindern(7, 10 Jahre) und ziemlich am Ende weil die Mutter der beiden Kinder alles hingeschmissen hat und ihn und die Kinder verlassen hat. Eine unschöne Geschichte wenn denn alles so stimmt wie erzählt wurde.

Ich hätte nie gedacht das dieser Mann und diese Kinder einmal dafür sorgen werden, das ich einmal Depressiv werde, kein Selbstwertgefühl mehr habe, komplett an mir zweifle, Sozial isoliert bin, nur noch das Gefühl habe alles falsch zu machen und Selbstmordgedanken bekomme.

Was ich zu dem Zeitpunkt nicht geahnt habe welche psychischen Probleme diese Menschen haben bzw. noch ausprägen werden und wie mich das nach und nach fast zerstören wird.

Als wir uns vor 10 Jahren kennengelernt haben, hat er mir das Gefühl gegeben eine schöne Frau zu sein, geachtet und gebraucht zu werden. Ich habe mich Hals über Kopf in ihn verliebt. Ich hatte wirklich das Gefühl das ist der richtige Mann und ich werde aufgefangen und kann ganz viel zurück geben. Mit ihm wollte ich alt werden.

Ich bin 1,5 Jahre alle zwei Wochen 550 km hin und 550 km zurück gefahren um zu ihm und den Kindern zu kommen. Nach zwei Jahren ist er dann mit den Kindern zu mir in mein Haus gezogen – und von da an hat sich meine positive ganze Welt nach und nach in absolutes Grau verwandelt.
Ja natürlich gab es in den zwei Jahren bevor er zur mir gezogen ist immer wieder einmal Situationen die nicht so toll waren, aber sie waren selten und ich habe sie auf die damalige Situation geschoben. Auch die Probleme der Kinder dachte ich werden sich geben. Habe gehofft und gedacht es wird alles besser wenn wir eine richtige kleine Familie sind. Ja hätte ich bloß damals schon begriffen was ich heute weiß!!

Als er dann mit seinen Kindern bei mir wohnte fing es nach und nach an das die drei meinen ganzen Alltag bestimmten. Die Kinder hatten so ihre bestimmte Art immer und wirklich immer ihren Willen zu bekommen. Wenn ich dagegen was gesagt habe dann fingen die Beschimpfungen und das Rumgeschreie durch meinen Mann an. Die Verbalattacken wurden von jetzt auf gleich so heftig in Ausdruck und Lautstärke das ich nur fassungslos da stand. Ich dachte aber es wird schon besser, wenn du es besser machst. Ich hatte immer mehr das Gefühl alles falsch zu machen, insbesondere mit den Kindern. Dabei hatte ich doch selbst zwei Kinder erzogen die bereits erwachsen waren zu dem Zeitpunkt. Ich fühlte mich unfähig und bemühte mich um so mehr es besser zu machen. Ich schlug vor in ein größeres Haus zu ziehen weil ich dachte das würde einige Situationen entzerren (bis heute sind wir dann in 10 Jahren 8 mal umgezogen). Ich habe sehr viel geweint seit dem . Ich habe mich um einen Job für ihn gekümmert, das die Kinder in gute Schulen kamen, das er da er nicht viel verdiente zusätzlich Gelder die ihm zustanden bekommt, ich habe mich um ALLES gekümmert, geklärt, besorgt, erarbeitet und bezahlt.

Die Verbalatacken wurden nach und nach so schlimm: ich wäre zu blöd ………..mit seinen Kindern klar zu kommen, ich hätte doch wissen müssen was mich erwartet, egal was sie machen ich hätte das zu tolerieren, ich hätte ihn ja zu mir geholt –(nein er wollte das und ich habe leider nicht nein gesagt),ich würde ihn und die Kinder nicht verstehen, ich wäre Kleinkariert, zu nachtragend, andere würde ich immer verstehen, Engstirnig, Kleingeistig ich würde jeden Heller umdrehen, ihm und den Kindern nichts gönnen usw..

Wenn er mich richtig bestraffen wollte dann wurde ich von allem ausgeschlossen, es wurde nicht mit mir gesprochen, damit ich es hören konnte fielen dann Sätze wie -oh Papa jetzt machen wir uns einen schönen Tag, wir haben nur dich lieb. Wenn ich etwas dagegen sagen wollte wie sehr mich das verletzt -was willst du -hast doch schon den Tag versaut. Anscheinend brauchst du das ja. Ohne Streit kannst du wohl nicht leben. Usw.

Auf der anderen Seite kam er dann nach ein zwei Tagen wieder an und er liebt mich doch, er und seine Kinder könnten ohne mich nicht klarkommen. Es wäre toll wie ich mich kümmere und ich Doofe habe das aufgesaugt und noch mehr gemacht in der Hoffnung das es besser, anders schöner wird. Es ging immer in Intervallen auf und ab.
Ich merkte wie ich anfing mich zu verändern. An mir zu zweifeln…..mich zu isolieren. Ich habe mich geschämt Jemanden um Rat zu fragen da ich es als mein persönliches Versagen empfunden habe. Ich die immer im Beruf und Privat erfolgreich war fing an zu versagen-schrecklich. Aber ich schaffte es nicht mich zu lösen auch weil mir immer wieder gesagt wurde – du hast es so gewollt und hättest wissen müssen was dich erwartet. Nein das habe ich nicht denn dann wäre ich ganz schnell weg gelaufen.

Die Kinder Junge und Mädchen kamen so nach einem Jahr in psychologische Behandlung weil sie immer auffälliger wurden und dort wurde u.a. bescheinigt das sie starke Persönlichkeitsstörungen haben, besonders der Sohn nicht Familienfähig wäre und alle Wut die er auf Frauen hat auf mich projiziert in Ermangelung der Person seiner Mutter die ja nicht da war. Außerdem schätzen sie das die Tochter ebenfalls in der Pubertät kippen könnte.
Was war passiert: der Sohn fing so nach 6 Monaten an sich am Tisch den Finger in Hals zu stecken um alles zu erbrechen weil es ihm nicht geschmeckt hat angeblich, er zerstörte wenn er alleine war meine Sachen so dass ich Zimmer abschließen musste. Er ließ Dinge verschwinden die seinem Vater gehörten und behauptete er hätte gesehen wie ich sie hatte, er durchwühlte meine persönlichen Sachen auch die Unterwäsche –(ganz schlimm für mich), er behauptete ich wurde ihm Stifte und Hefte wegnehmen damit er keine Hausaufgaben machen kann, ich hätte die Reifen von seinem Fahrrad zerstochen, Liste ist endlos Lang und das schlimmste mein Mann hat mich wirklich wegen sowas zur Rede gestellt. Sein Kleiner hat ihm dies ja auch unter Tränen erzählt und es konnte ja nicht sein das er lügt. Er ist von 3 Schulen geflogen so dass selbst die Sonderpädagogen am Ende waren.
Ich bin immer mitgegangen , habe mich immer wieder aufgerafft und gekümmert aber meine Kräfte fingen an nachzulassen und fragte mich warum ich so leer und ausgebrannt war. Mein Nervenkostüm wurde immer dünner. Das kannte ich nicht von mir. Dann ständig der Streit, die Anschuldigungen, ich musste mich ständig rechtfertigen. Das ging 4 Jahre so.
Er kam dann in eine Pflegefamilie und sollte in eine betreute Wohngruppe. Ich hatte Hoffnung das es dann besser werden würde, aber bevor das geschah holte mein Mann ihn wieder zurück. Er sagte es interessiert ihn nicht wie ich damit klar komme, es wäre sein Sohn und er kann das nicht mit seinem Gewissen vereinbaren.
Ich war nicht relevant und es ginge mich einen Scheißdreck an. Von da an wurde es schlimmer.
Dann ging es weiter und die Tochter fing nun an es ihrem Bruder gleich zu tun oder beide zusammen.
Wenn wir zur Arbeit waren wurde das Wasser über Stunden laufen gelassen, das Licht angemacht die Türen nicht geschlossen meine Kosmetik teilweise benutzt oder weg genommen, meine Schlüssel verlegt und Geld geklaut. Den Nachbarn erzählt wie böse ich wäre. Ich hatte zwei Katzen die drinnen waren. Die sind weggelaufen – ich konnte sie aber Gott sei Dank wiederfinden. Immer wenn ich das meinem Mann erzählt habe das sie dies oder jenes getan hat, hat mein Mann gesagt ich soll mich nicht so haben sie ist halt in der Pubertät.
Irgend etwas zu Hause an Pflichten machen kam nicht in Frage oder es wurde mit Absicht schlecht gemacht. Wenn, hat der Vater es halt selbst gemacht oder ich.
Wenn es Streit gab wurde ich immer wieder gern ausgerenzt und mir wurde gezeigt das ich nicht dazu gehöre. Die Kinder direkt zu kritisieren war nicht möglich, mein Mann verlangte das ich ihn anspreche nicht die Kinder. Zum Reden hatte er aber meist keine Lust wenn er von der Arbeit kam – er sagte dann z.B.: was willst du weißt du überhapt was ich für einen anstrengenden Job habe und du gehst mir mit so einem Scheiß auf den Sa…..! oder , jetzt habe ich keine Lust zu Reden – glaubst du Du bestimmst wann hier geredet wird. Damit war das dann erledigt oder es gab direkt lautstarken Streit. Wenn wir mal weg gefahren sind was selten war dann ist mein Mann mit seiner Tochter Hand in Hand gegangen aber nicht mit mir auch als sie bereits 15 und 16 Jahre war. Da habe ich dann auch was gesagt na und oh Wunder, es gab wieder Streit. Sogar andere aus der Reisegruppe haben mich darauf angesprochen.
Ich könnte hier noch ewig weiter schreiben was alles vorgefallen ist.
Der Sohn ist mit 18 ausgezogen weil es einfach nicht mehr ging und seiner Tochter hat er jetzt mit 17 seit Oktober auch eine Wohnung besorgt. Im November hat er mir das erste Mal Schläge angedroht. Da stand für mich fest das ich etwas ändern werde endgültig.
Ich konnte nicht mehr. Ich bin letztes Jahr im September so krank geworden Psychisch bedingt bis Silvester das ich jetzt die Reißleine endgültig gezogen habe.
Mein Mann ist dabei sich eine Wohnung für sich und seine Tochter zu suchen -O-Ton_ um es sich zusammen schön zu machen. Schön habe ich gesagt, dann ist das ja jetzt endlich die Person die dich versteht.
Ich bin inzwischen ganz ruhig und hoffe das er bald eine Wohnung findet. Immer wenn ich schwanke weil ich trotz allem traurig bin mit 58 wieder allein zu sein erinnere ich mich an all diese Dinge. Ich war ganz lange vorher schon allein. Immer wenn ich höre wie er mit seiner Tochter telefoniert und über mich gesprochen wird ,weiß ich das ich es beenden muss schon aus Selbstschutz. Er versucht mich immer wieder mal davon zu überzeugen doch zusammen irgendwohin zu ziehen es würde alles besser werden und er liebt mich doch , trotz meiner Fehler. Ich habe ihm gesagt nein nur über meine L……! Es gibt ein Buch das heißt“ Einen Scheißdreck muss ich…“ – genau!
Finanziell wird es für mich schwierig werden und davor habe ich Angst. Aber ich hoffe dann endlich meinen Frieden zu finden. Ich hatte nie wirklich jemanden zum Reden, bzw. habe ich es auch nicht versucht aus Scham.
Ich hoffe das ich bald alleine lebe und zur Ruhe komme.

Entschuldigung für den langen Text!
(16) - 22.01.2020

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